Besuch von Extremsportler Thorsten Kühn-Schad (Andheri-Hilfe)

Am 13.04.2018 besuchte die Andheri-Hilfe aus Bonn unsere Schule. Diese Organisation unterstützt die Ärmsten in Indien und Bangladesch und setzt sich nunmehr dafür ein, erblindeten Menschen durch eine Operation wieder zum Sehen zu verhelfen. Eine solche Operation kostet vor Ort ca. 50 Euro. Bei einem ungefähren Tagesverdienst von 1 Euro müssten die Menschen dort sehr lange arbeiten, um diese OP durchführen lassen zu können. Die Organisation ist somit auf Spendengelder angewiesen, um Menschen das „Augenlicht“ schenken zu können.

„Botschafter für mehr Menschlichkeit“  erprobten durch zahlreiche Übungen mit den 10. Klassen, wie es ist, „blind“ zu sein und auf die Hilfe von anderen Menschen im Alltag angewiesen zu sein.  
Die Andheri-Hilfe lud zudem einen aus Ingelheim stammenden Extremsportler ein. Torsten Kühn- Schad unterstützte im letzten Jahr durch eine außergewöhnliche Spendenaktion diese Hilfsorganisation.  

Unter dem Motto „ Blind sein ist härter“ absolvierte Torsten Kühn Schad einen Deca Ultratriathlon in 14 Tagen (16.08 - 30.8.2017). 38,62 km Schwimmen, 1802,5 km mit dem Rennrad und  einen Lauf von 422 km. Bereits nach 10,5 Tagen erreichte Kühn-Schad dieses Ziel: "Ich möchte gesundheitliche Beschwerden wie Blasen an den Füßen, Schulterschmerzen oder Erschöpfung handhaben bzw. aushalten", erklärte Kühn-Schad den Schülerinnen und Schülern.   

Wie bei einem Spendenlauf sammelte Kühn-Schad für jeden Kilometer Spendengelder mit deren Hilfe er die Stiftung unterstützte.  „Jeder Spender setzte einen Centbetrag auf jeden Kilometer“, so Kühn-Schad. "Ich bin motiviert, wenn ich weiß, dass jeder Kilometer anderen Menschen hilft." Durch seinen sportlichen Ehrgeiz und die Unterstützung der Spender konnte Kühn Schad für die Andheri - Hilfe einen Betrag von 8674 Euro erzielen. Durch die Großzügigkeit seiner Unterstützer konnte er der Organisation 11.000 Euro für die Ärmsten in Indien und Bangladesch übergeben.

Mit diesem Projekt sollen Schüler dazu angeregt werden, über ihr soziales Engagement nachzudenken. Denn: Jeder kann - im Rahmen seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten - anderen helfen. Gerade für Schüler, die ihren Weg ins Berufsleben und in die Gesellschaft suchen, könnte diese Begegnung ein wichtiger Impuls sein.

Beeindruckt von der sportlichen Leistung auf der einen Seite und dem sozialen Engagement auf der anderen Seite interviewten die Schüler den Sportler voller Eifer.